72 Stunden Aktion 2015

2015 haben wir nach 2011 zum 2. Mal an der 72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend teilgenommen. Insgesamt haben 98 Gruppen aus ganz Niedersachsen daran teilgenommen. Das Motto lautete dieses Jahr: "Geht nich, gibt´s nich!"

Gespannt warteten alle am Donnerstagabend darauf, dass sich unser Agent zu erkennen geben würde.

Um Punkt 18 Uhr kam dann unsere Agentin Sybille Assmann (stilecht mit Mantel, Schirm, Hut und Sonnenbrille) über die Wiese auf uns zu. Sie brach das Siegel des Umschlags und verkündete unsere Aufgabe. Dass sie dann auch noch den Besuch eines Fernsehteams ankündigte, steigerte unsere Aufregung um Einiges.

Unsere Aufgabe lautete:

"Es lebe die Rahberg - Arena!
Eure Aufgabe ist es, eine Waldbühne mit Bühne und Sitzgelegenheiten am Rahberg zu errichten und diese am Sonntag, dem 31.05.2015 mit dem ersten Open-Air-Konzert einzuweihen.
Hierzu sollen nicht nur die Helfer, sondern die Anwohner und interessierte Gäste der Gemeinde Asendorf eingeladen werden.
Eurer Fantasie ist bei der Gestaltung keine Grenzen gesetzt!"

 

Schnell war klar: Wir brauchen eine Ortsbegehung. So fuhren wir dann also direkt zum Rahberg und begutachteten das Ge-lände. Bald stand fest, dass die Tribüne nicht nur einen guten Blick auf die Bühne bieten, sondern auch für das Osterfeuer (welches auch auf dem Rahberg stattfindet) genutzt werden sollte.
Nach einigem Hin und Her einigten wir uns schließlich
auf die Standorte für Bühne und Tribüne.

Nach einem gemeinsamen Frühstück ging’s dann am Freitag richtig los: Erstmal musste reichlich Material beschafft werden, um die beiden Baumaßnahmen umsetzen zu können. Parallel wurde fleißig telefoniert, um für das erste Rahberg-Open-Air die Musik zu organisieren. Oft bekamen wir als Antwort, dass das zu spontan sei (was ihr nicht sagt...), aber schließlich hat es dann doch geklappt und die Musik war gesichert.
Später wurde dann noch der Bühnenboden in Form von vier riesigen Betonplatten verlegt – was gar nicht so einfach war, weil sie einfach nicht gerade liegen wollten – und die ersten Fundamente gegossen.
Außerdem bekamen wir noch Besuch
von Till Reichenbach und Dierk Brandt von der NLJ!

 

Samstag kam dann direkt morgens ein Team vom NDR Fernsehen, um einen Beitrag für die Sendung „Hallo Niedersachsen“ zu drehen.
Nach zwei Stunden hatten sie genug Filmmaterial,
denn es war schließlich ordentlich was los: Getränke für Sonntag wurden geliefert, Baumstämme für die Bänke abgeholt, das Bühnendach errichtet, Löcher für die Bankstützen gebohrt, und noch einiges mehr.

Auch die Werbetrommel wurde ordentlich gerührt und am Nachmittag machte sich (in einer der wenigen Regenpausen) noch ein Team mit Flyern auf den Weg, um das ganze Dorf einzuladen. Eines haben wir an diesem Wochenende auf jeden Fall gelernt: Schälmaschinen für Baumstämme sind unbezahlbar!
Wir hatten
keine, und waren stattdessen mit etwa 10 Leuten den halben Tag beschäftigt...

 

Sonntag ging es dann auf zum Endspurt: Die letzten Arbeiten an Bänken und Bühne wurden beendet, die Dachkonstruktion gestrichen, alles einmal „besenrein“ geharkt, und schließlich aufgeräumt. Nachmittags begannen wir dann mit der Vorbereitung des ersten Rahberg-Open-Airs. Die Bühnentechnik wurde aufgebaut, es gab einen Soundcheck, Bratwurst und Getränke standen bereit.

Gegen halb sechs kamen dann auch schon die ersten Gäste. Gemeinsam zählten alle um 18 Uhr die letzten 10 Sekunden der 72 Stunden herunter – und danach wurde natürlich ordentlich der erfolgreiche Abschluss der Aktion gefeiert!„Geht nich, gibt’s nich!“ Das Motto passte perfekt zu diesem Wochenende.

Ein riesengroßer Dank geht an alle unsere Helfer; an alle, die uns mit Materialspenden, Verpflegung und Geräten unterstützt haben; natürlich an unsere Agentin Sybille; und last but not least an alle Gäste, die mit uns am Sonntag gefeiert haben! Ohne Euch wäre diese Aktion nicht möglich gewesen!

Wir sind schon gespannt, was in der neuen Asendorfer Rahberg-Arena nun so alles stattfinden wird!

 

Hier ein Link zum Bericht in der 72 Stunden Dokumentation der NLJ. Auf Seite 31 findest du den Bericht zu unserer Aktion 2015:

Leider kann die Bühne von uns nicht genutzt werden, weil die Behördlichen Auflagen so streng sind, dass es uns nicht möglich ist ein eigenes Konzert auf die Beine zu stellen, aber die Bänke können einmal im Jahr sehr gut beim Osterfeuer genutzt werden!

 

 

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